Tobias Straub im Laborjournal: Über das Zerbrechen eines Kernelements des wissenschaftlichen Prozesses in der Corona-Pandemie
'Statt sich in den produktiven, kontroversen Diskurs zu begeben, versuchte man, die Zweifler mundtot zu machen – mit Unterstützung von Politik und Medien. Die Krönung dieser Entwicklung war die mehr oder weniger offene Forderung nach Einschränkung der wissenschaftlichen Meinungsfreiheit durch die reichweitenstärksten Protagonisten aus Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation.'
Tobias Straub ist seit 2012 Leiter der Bioinformatik am Biomedizinischen Centrum der Universität München.
Hintergrund - Die Corona-Pandemie und der Untergang der wissenschaftlichen Kontroverse
Die produktive kontroverse Diskussion ist eines der Herzstücke des wissenschaftlichen Fortschritts. In der Corona-Pandemie wurde diese Qualität f...





