Soll man einen international gesuchten Kriegsverbrecher nicht verhaften, auch wenn man ihn einlädt (@cdu) oder soll man ihn nicht verhaften, indem man ihn nicht einlädt (@dieLinke). Nach 19 Monaten Genozid in Gaza ist das die Bandbreite des politischen Diskurses in Deutschland.
Menschen, die Israel seit Merz' Kritik getötet hat: 349 Maßnahmen, die Merz seit seiner Kritik ergriffen hat, um das Morden zu beenden: 0 image
600 Tage Genozid in Gaza. Und viele deutsche Medien machen mit wie am ersten Tag. (hier: @npub1mzjj...0xxp @BILD @Deutschlandfunk @faznet) image
Nach 19 Monaten Genozid ist die weitgehendste Forderung im deutschen Nahost-Diskurs immer noch lediglich, Israels Morden nicht auch noch mit deutschen Waffen zu unterstützen. Was für ein Armutszeugnis für uns alle.
Kein Wort zur eigenen Mittäterschaft. Keine einzige konkrete Forderung, um das Morden zu beenden. Nachdem sie 1,5J Israels Genozid unterstützt haben, ist dieses Video nichts als PR-Arbeit in eigener Sache - auf den Gräbern zehntausender Menschen in Gaza.
Unter all den verlogenen Statements dieser Tage ist das wirklich das widerlichste. In der Opposition kritisieren die Grünen plötzlich jenen Genozid, den sie 1,5J in der Regierung unterstützt haben. Konkretes jenseits von Appellen gibt's immer noch nicht. ?t=rkc3hRHxpeXIqJTN0cklsQ&s=19
"Konflikt" "militärisches Vorgehen" "gegen die Hamas" Liebes @npub1a2mw...yznj, wenn ihr herausfinden wollte, ob Leute Israels Gewalt in Gaza für gerechtfertigt finden, wäre es gut, wenn ihr sie in der Fragestellung nicht selbst schon rechtfertigt. image
Deutscher Nahostjournalismus besteht größtenteils nur noch daraus, um den aktuellen israelischen Vernichtungseuphemismus die Anführungszeichen zu setzen.
Netanjahu könnte ankündigen, die zur "Sonderbehandlung" vorgesehenen Palästinenser in "Schutzhaftlager" zu "konzentrieren", um sie von dort der "Endlösung" zuzuführen. @DER SPIEGEL würde das immer noch gedankenlos abtippen. image
Stimmt, der Vergleich ist wirklich unpassend. Israel tötete schon in den ersten zwei Wochen mehr Frauen und Kinder als Russland in zwei Jahren.