Die „Zwei-Staaten-Lösung“ war schon Jahre vor dem Genozid in Gaza zur rhetorischen Phrase verkommen – ein Feigenblatt für Desinteresse und Untätigkeit. Wer das heute nicht klar mit benennt benennt, macht sich unglaubwürdig, auch in der Linken.
Some more excerpts from a recent panel I joined on why it matters to call what’s happening in Gaza genocide – and on journalism’s deeper structural failures.
Credit to Fabian Goldmann @npub1uafg...r9rq for digging up the numbers I mention here.
Chilling how Martin Shaw’s piece on Western complicity in the Bosnian genocide reads like a blueprint for Gaza: same evasions, same paralysis. Essential read:
Jetzt, wo @npub1ht6a...n4nh & @npub1znz5...4mvz das Märchen des Polizisten widerlegt haben, der angeblich am Nakba-Tag in Berlin von Demonstranten schwer verletzt wurde – statt, wie Augenzeugen von Anfang an berichteten, wild auf die Menge einzuschlagen –, werden sich Politik und Medien korrigieren?
Solche Bilder gehen am deutschen Mainstream auch deshalb vorbei, weil jüdische Menschen, die sich für Palästina einsetzen, als zu belächelnde Anomalie abgetan werden
Israel hat allein heute mind. 86 Menschen in Gaza getötet. Aber Bundesregierung will nach 20 Monaten bedingungsloser Unterstützung „kritisch nachfragen“, wie ein „würdiger Umgang“ aussehen könnte.
Liebe Kolleg:innen: Wird’s nicht Zeit, dass mal jemand außerhalb der üblichen Verdächtigen den neuen (staatlich finanzierten) Lagebericht der Amadeu-Antonio-Stiftung faktencheckt und einordnet? Der Bericht recycelt längst widerlegte rechte Narrative über UN-Organisationen & Co.