Um ihre Mutter zu pflegen zog E. vor einigen Jahren in ein anderes Bundesland. Sie bezieht seitdem Bürgergeld. Bisher gab es nie Probleme, aber plötzlich will das Jobcenter, dass sie 6 Stunden am Tag arbeitet. Das ist schier unmöglich, da die Mutter 24/7 Pflege braucht. Eine Pflegekraft würde nur bis zu 200 Stunden im Jahr von der KK bezahlt. E. ist 60 Jahre alt. „Ich stehe kurz vor dem Burnout, weil die Pflege mich sehr belastet. Was soll ich nun tun?" Sie hat Angst, sanktioniert zu werden, schreibt sie uns. Menschen wie E. sind es, die auf Teufel komm raus in Jobs gepresst werden sollen, obwohl ihre Lebenssituationen das nichtzulassen und sie mehr als genug arbeiten - wenn auch unbezahlt. Das sind die Menschen im Bürgergeld. Wir sind am Start, falls etwas passiert. Unterstütze uns dabei: Gegenüber 2023 ist die Anzahl der Sanktionen um mehr als 60% gestiegen. Nicht etwa, weil die Menschen renitenter geworden sind, sondern weil die Jobcenter eine deutlich härtere Strategie fahren.nDas merken wir auch bei uns im Support. Wir können jede Unterstützung gebrauchen.
Alle Abgeordneten, die die Diäten-Erhöhung von 606 € auch überflüssig finden, sind herzlich eingeladen, dieses Geld an zu spenden! Wir unterstützen damit Menschen, die mtl. weniger als das zur Verfügung haben und können das Geld super gut gebrauchen. Ihr könnt gerne Abgeordnete taggen von denen ihr denkt, dass sie dazu bereit wären. Wenn nur einige von ihenen jetzt Hartzbreaker (also Dauerspender*in) werden und damit unsere Arbeit auf ein solides Fundament stellen, erleichtert das unsere Arbeit enorm! Like, share, tagge! Danke für eure Hilfe!