NEUES AUS DER URZEIT
Reptil mit Rückenkamm wirft neues Licht auf Feder-Ursprung
Ob Schuppen, Haare oder Federn: Die Haut von Wirbeltieren hat im Laufe der Evolution eine erstaunliche Formenvielfalt hervorgebracht. Doch wann und wie diese Strukturen erstmals entstanden, ist noch immer nicht vollständig geklärt. Ein fossiles Reptil aus der mittleren Trias liefert nun neue Hinweise: Mirasaura grauvogeli besaß auffällige Hautfortsätze entlang des Rückens, die weder echten Federn noch Haaren entsprechen, ihnen aber trotzdem überraschend ähneln.
Link zum Artikel:
#fossilien #reptilien #paläontologie #urzeit
Ob Schuppen, Haare oder Federn: Die Haut von Wirbeltieren hat im Laufe der Evolution eine erstaunliche Formenvielfalt hervorgebracht. Doch wann und wie diese Strukturen erstmals entstanden, ist noch immer nicht vollständig geklärt. Ein fossiles Reptil aus der mittleren Trias liefert nun neue Hinweise: Mirasaura grauvogeli besaß auffällige Hautfortsätze entlang des Rückens, die weder echten Federn noch Haaren entsprechen, ihnen aber trotzdem überraschend ähneln.
Link zum Artikel:

wissenschaft.de
Reptil mit Rückenkamm wirft neues Licht auf Feder-Ursprung
Ob Schuppen, Haare oder Federn: Die Haut von Wirbeltieren hat im Laufe der Evolution eine erstaunliche Formenvielfalt hervorgebracht. Doch wann und...
Heute sind Ameisen weltweit verbreitet und dominieren die Ökosysteme, in denen sie vorkommen. In Brasilien haben Paläontologen nun ein bedeutendes Fossil aus der Anfangszeit dieser Erfolgsgeschichte entdeckt: die älteste Ameise der Welt. Das urzeitliche Insekt lebte in der mittleren Kreidezeit vor 113 Millionen Jahren und gehörte zur Gruppe der sogenannten Höllenameisen, die sich durch bizarre Mundwerkzeuge auszeichnete.
Link zum Artikel:

In Spanien haben Paläontologen den vollständigsten Stegosaurier-Schädel Europas entdeckt. Dies hat Folgen für die gesamte Gruppe dieser wehrhaften Pflanzenfresser. Denn der Fund deutet auf die Existenz einer zuvor unerkannten Stegosaurier-Untergruppe hin: der sogenannten Neostegosaurier. Diese Dinosaurier lebten im mittleren und späten Jura unter anderem in Europa. Auch auf den „Zeitstrahl“ der Stegosaurier-Evolution wirkt sich der neue Schädel aus.
Link zum Artikel:

290 Millionen Jahre alte versteinerte Liegespuren aus Thüringen deuten darauf hin, dass schon frühe Säugetierverwandte gemeinsam an schlammigen Tümpeln „chillten“. Die Abdrücke stammen wahrscheinlich von einer Gruppe Dimetrodon teutonis und sind so gut erhalten, dass sie sogar detaillierte Hautabdrücke mit Schuppenmustern zeigen. Ob diese Tiere immer in Gruppen lebten oder sich nur hin und wieder in solchen zusammenfanden, ist allerdings noch unklar.
Link zum Artikel:

Anders als bisher angenommen vertilgte der ausgestorbene Riesenhai Megalodon nicht nur große Beutetiere, wie Analysen fossiler Haizähne enthüllen. Obwohl Otodus megalodon an der Spitze seiner Nahrungskette stand, umfasste sein Speiseplan nicht nur Meeressäuger und andere Haiarten, sondern auch kleinere Beute aus niedrigen Stufen der Nahrungspyramide. Dies widerspricht bisherigen Annahmen und unterscheidet den urzeitlichen Riesenhai auch von seinem Nachfolger, dem Weißen Hai.
Link zum Artikel:

Die letzten Vertreter des Homo erectus könnten ein heute versunkenes Gebiet als Refugium genutzt haben – das Sundaschelf in Südostasien. Indizien dafür liefern 140.000 Jahre alte Fossilien, die am Meeresgrund vor der Küste Javas gefunden wurden. Sie zeugen erstmals von der Präsenz der Frühmenschen auf dieser damals freiliegenden Landbrücke. Doch sie widersprechen auch gängigen Annahmen, nach denen die Insel Java damals geografisch isoliert war – und werfen neue Fragen zur Frühgeschichte dieser Region auf.
Link zum Artikel:

In Kanada haben Paläontologen Fossilien eines zuvor unbekannten Raubtiers aus dem Kambrium-Zeitalter entdeckt – der Zeit vor rund 506 Millionen Jahren. „Mosura fentoni“ war zwar nur rund sechs Zentimeter groß, aber durchaus furchteinflößend: Der Urzeit-Prädator packte seine Beute mit stachelbesetzten Klauen und war zu schnellen Schwimmmanövern fähig. Details seines Körperbaus helfen zudem, auch andere Fossilien aus dieser Ursprungszeit vieler moderner Tiergruppen besser zu verstehen.
Link zum Artikel:

Ein 14. Exemplar des berühmten Archaeopteryx enthüllt nie zuvor gesehene Details des ikonischen Urvogels. So zeigt das „Chicagoer“ Archaeopteryx-Fossil erstmals eine Gruppe von Flügelfedern, die eine entscheidende Anpassung ans Fliegen waren – und die bei anderen gefiederten Dinosauriern fehlten. Die Füße des Urvogel-Fossils liefern Hinweise auf eine teils bodenlebende Lebensweise und sein gut erhaltener Schädel zeigt erste vogelähnliche Gaumenmerkmale, wie Paläontologen in “Nature“ berichten.
Link zum Artikel:

Künstler:
Pedro Salas und Sergey Krasovskiy
#dinosaurier #fossilien #paläontologie #urzeit #evolution #t-rex
Künstler:
Pedro Salas und Sergey Krasovskiy
#dinosaurier #fossilien #paläontologie #urzeit #evolution